Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung

Die Bun­desregierung geht zum Abschluss des Deutschen Mobil­funk Forschung­spro­gramms davon aus, dass die gel­tenden Gren­zw­erte zum Schutz vor Mobil­funkstrahlung aus­re­ichend sind. Das geht aus ein­er Unter­rich­tung des Deutschen Bun­destages über die Forschungsergeb­nisse her­vor.

Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung

Wie sich aus den Bew­er­tun­gen durch das Bun­de­samt für Strahlen­schutz und die Strahlen­schutzkom­mis­sion ergebe, kon­nten die zu Beginn des Forschung­spro­gramms beste­hen­den Hin­weise auf mögliche Risiken durch die im Rah­mens des Forschung­spro­gramms durchge­führten Pro­jek­te nicht bestätigt wer­den, heißt es in der Unter­rich­tung.

Das Forschung­spro­gramm war im Jahr 2002 auf Anre­gung der Strahlen­schutzkom­mis­sion vom Bun­desumwelt­min­is­teri­um ini­ti­iert und vom Bun­de­samt für Strahlen­schutz durchge­führt wor­den mit dem Ziel, Fra­gen zu möglichen gesund­heitlichen Risiken sowie zu grund­sät­zlichen biol­o­gis­chen Wirkun­gen und Mech­a­nis­men der beim Mobil­funk ver­wen­de­ten hochfre­quenten elek­tro­mag­netis­chen Felder wis­senschaftlich nachzuge­hen. Zu diesem Zweck wur­den ins­beson­dere Stu­di­en vergeben, in denen Hin­weisen auf biol­o­gis­che Effek­te unter­halb der Gren­zw­erte nachge­gan­gen wurde. Darüber hin­aus wurde ver­sucht, Ursachen für das Auftreten des Phänomens Elek­trosen­si­bil­ität zu find­en.

Ein weit­er­er Schw­er­punkt war die Unter­suchung der gesellschaftlichen Risikowahrnehmung und die Erar­beitung von Möglichkeit­en für eine Verbesserung der Risikokom­mu­nika­tion. Ein Nach­weis der Unschädlichkeit der Tech­nolo­gie sei dage­gen nicht Gegen­stand des Pro­gramms gewe­sen, schreibt die Bun­desregierung, ein solch­er Nach­weis sei wis­senschaftlich nicht möglich.