Reiten im nordrhein-westfälischen Wald

Reiten im nordrhein-westfälischen Wald

Für eine All­ge­mein­ver­fü­gung, mit der das Reit­en in einzel­nen Waldge­bi­eten des Kreis­es Viersen auf gekennze­ich­nete Reitwege beschränkt wer­den sollte, reicht es nicht aus, von ein­er allen­falls abstrak­ten Gefahren­lage auszuge­hen. Für eine solche Beschränkung müssen konkrete Kon­flik­t­fälle auf den Wegen zwis­chen Reit­ern und anderen Erhol­ungssuchen­den belegt wer­den. So hat das Ver­wal­tungs­gericht

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Waldumwandlung - und die nicht durchführbaren Ausgleichsmaßnahmen

Waldumwandlung — und die nicht durchführbaren Ausgleichsmaßnahmen

Die Ersatz­zahlung für nicht durch­führbare Aus­­gle­ichs- und Ersatz­maß­nah­men nach Wal­dumwand­lung kann gemäß § 15 Abs. 6 Satz 2 BNatSchG eine Wert­min­derung der Aus­gle­ichs­fläche berück­sichti­gen, die sich aus der Dif­ferenz der fik­tiv­en Boden­verkehr­swerte vor Erwerb der Fläche und nach Durch­führung der Aus­gle­ichs­maß­nah­men bemisst. Zu fra­gen ist danach, welchen Geld­be­trag ein Ein­griffsverur­sach­er

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Neue Waldflächen in der Bauleitplanung

Neue Waldflächen in der Bauleitplanung

Die Fest­set­zung ein­er Fläche als “Laub­mis­chwald” find­et in § 9 Abs. 1 Nr. 18 Buchst. b BauGB keine Rechts­grund­lage. Auf Flächen für die Land­wirtschaft oder Wald nach § 9 Abs. 1 Nr. 18 BauGB kön­nen wegen der Sper­rwirkung des § 9 Abs. 1 Nr. 25 BauGB keine land­schaft­spflegerischen Maß­nah­men fest­ge­set­zt

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Die Tiermastanlage in unmittelbarer Nähe eines Waldes

Die Tiermastanlage in unmittelbarer Nähe eines Waldes

Wird durch den Betrieb ein­er Mas­tan­lage der an die Gebäude anschließende Wald dadurch geschädigt, dass ein für den Wald unverträglich­er Schad­stof­fein­trag erfol­gt, ist eine immis­sion­ss­chutzrechtliche Genehmi­gung für eine Tier­mas­tan­lage mit dem Gesetz nicht vere­in­bar. Mit dieser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­gericht Osnabrück in dem hier vor­liegen­den Fall eine immis­sion­ss­chutzrechtliche Genehmi­gung zur

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Die genehmigte Waldrodung

Die genehmigte Waldrodung

Über die Genehmi­gung zur Rodung ein­er Wald­fläche zugun­sten ein­er Tier­mas­tan­lage darf nur zusam­men mit der untrennbar mit ihr ver­bun­de­nen immis­sion­ss­chutzrechtlichen Genehmi­gung für die Erweiterung der Mas­tan­lage in einem die hin­re­ichende Beteili­gung der Öffentlichkeit wahren­den Ver­fahren entsch­ieden wer­den. Darüber hin­aus muss die Genehmi­gung zur Wal­dumwand­lung mit dem Arten­schutz- und Wal­drecht vere­in­bar

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Waldumwandlung mit Legehennen?

Waldumwandlung mit Legehennen?

Ein Leg­e­hen­nen­be­trieb darf angren­zen­den Wald nicht als Aus­lauf­fläche für seine Leg­e­hen­nen nutzen. Das Oberver­wal­tungs­gericht für das Land Nor­­drhein-West­­­falen in Mün­ster hat soeben — — die Vol­lziehbarkeit ein­er Ord­nungsver­fü­gung des Lan­des­be­triebs Wald und Holz NRW bestätigt, mit der einem in Vel­bert ange­siedel­ten Leg­e­hen­nen­be­trieb unter­sagt wor­den ist, einen in der Nach­barschaft zum

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