Nitratreiche Gemüsekonzentrate in der Bio-Fleischherstellung

Nitratreiche Gemüsekonzentrate in der Bio-Fleischherstellung

Konzen­trate aus stark nitrathalti­gen Gemüsen, die bei der Her­stel­lung von Fleis­cherzeug­nis­sen aus Grün­den der Farb­sta­bil­isierung (sog. Umrö­tung) und Halt­bar­ma­chung des Lebens­mit­tels ver­wen­det wer­den, sind als Lebens­mit­telzusatzstoffe im Sinne der Leben­s­mit­telzusatzstoff-Verord­­nung (EG) Nr. 1333/2008 einzustufen. Gemäß Art. 54 Abs. 1 VO Nr. 882/2004 trifft die zuständi­ge Behörde (vgl. Art. 2 Satz

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Gemüsekonzentrate statt Nitritpökelsalz?

Gemüsekonzentrate statt Nitritpökelsalz?

Nitra­tre­iche Gemüsekonzen­trate, die bei der Her­stel­lung von Fleisch- und Wurst­waren u.a. zur Farb­sta­bil­isierung (Umrö­tung) und als Antiox­i­da­tion­s­mit­tel einge­set­zt wer­den, sind als — zulas­sungspflichtige — Lebens­mit­telzusatzstoffe einzustufen. In dem hier vom Bun­desver­wal­tungs­gericht entsch­iede­nen Fall hat­te ein Mit­glied­sun­ternehmen des Anbau­ver­ban­des Bioland e.V. geklagt, das ihre Pro­duk­te unter dem Biosiegel „Bioland“ ver­mark­tet. Bei

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Druckchemikalien in Lebensmitteln

Druckchemikalien in Lebensmitteln

Vor dem Oberver­wal­tungs­gericht für das Land Nor­­drhein-West­­­falen in Mün­ster blieb jet­zt die Klage eines Nahrungsmit­telun­ternehmens gegen die Erteilung von Ver­braucher­in­for­ma­tio­nen über Druck­chemikalien in Lebens­mit­teln bleibt ohne Erfolg. Das Oberver­wal­tungs­gericht befand, dass das für Ernährung und Land­wirtschaft zuständi­ge Bun­desmin­is­teri­um Auskün­fte über sog. Druck­chemikalien erteilen darf, die im Rah­men der amtlichen Überwachung

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Kategorisierung von zum Genuss für Menschen taugliche Materialien bei der Schlachtung

Kategorisierung von zum Genuss für Menschen taugliche Materialien bei der Schlachtung

Nicht zum Genuss für Men­schen taugliche Mate­ri­alien, die bei der Schlach­tung anfall­en (Neben­pro­duk­te der Schlach­tung), sind dann nicht mehr der niedrig­sten Risikokat­e­gorie zuzuweisen, wenn sie Anze­ichen für eine auf Men­sch oder Tier über­trag­bare Krankheit aufweisen. Bei welch­er amtlichen Unter­suchung dies fest­gestellt wird, ist uner­he­blich. Nicht nur der amtliche Tier­arzt, son­dern

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Honig mit Gen-Mais-Pollen

Honig mit Gen-Mais-Pollen

Der Anbau des Mais­es MON 810 durch den Freis­taat Bay­ern zu Forschungszweck­en ab dem Jahr 2005 ist nicht rechtswidrig gewe­sen. Wird duch den Anbau von Gen-Mais der Honig verun­reinigt, ist der Freis­taat Bay­ern nicht verpflichtet, Schutz­maß­nah­men dage­gen zu tre­f­fen. So die Entschei­dung des Bay­erischen Ver­wal­tungs­gericht­shofs in dem hier vor­liegen­den Fall

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Gentechnisch verunreinigtes Saatgut - und die Unkenntnis des Landwirts

Gentechnisch verunreinigtes Saatgut — und die Unkenntnis des Landwirts

Ein Land­wirt muss gen­tech­nisch verän­derte Pflanzen auch bei Unken­nt­nis der Verun­reini­gung des Saatguts ver­nicht­en. Das Bun­desver­wal­tungs­gericht in Leipzig hat entsch­ieden, dass der Anbau gen­tech­nisch verän­dert­er Pflanzen auch dann zu been­den ist, wenn dem Land­wirt bei der Aus­saat die Verun­reini­gung des Saatguts nicht bekan­nt war. Die kla­gen­den Land­wirte bracht­en auf ihre

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