Wanderschäferei - und die Beweidungsleistungen zum Landschaftsschutz

Wanderschäferei — und die Beweidungsleistungen zum Landschaftsschutz

Ent­geltliche Bewei­dungsleis­tun­gen eines Schäfers unter­liegen der Durch­schnittsatzbesteuerung nach § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UStG. Auf­grund der bei der Wan­der­schäfer­ei beste­hen­den Beson­der­heit­en ste­ht dem nicht ent­ge­gen, dass der Leis­tungsempfänger die Bewei­dungsleis­tung aus Grün­den des Natur- und Land­schaftss­chutzes bezieht. Nach § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UStG

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Geschützte Tierarten - und die Grenzen gerichtlicher Kontrolle

Geschützte Tierarten — und die Grenzen gerichtlicher Kontrolle

Stößt die gerichtliche Kon­trolle nach weitest­möglich­er Aufk­lärung an die Gren­ze des Erken­nt­nis­standes naturschutz­fach­lich­er Wis­senschaft und Prax­is, zwingt Art.19 Abs. 4 Satz 1 GG das Gericht nicht zu weit­eren Ermit­tlun­gen, son­dern erlaubt ihm, sein­er Entschei­dung insoweit die plau­si­ble Ein­schätzung der Behörde zu der fach­lichen Frage zugrunde zu leg­en. Die Ein­schränkung der

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Höchstspannungs-Freileitung im Vogelschutzgebiet

Höchstspannungs-Freileitung im Vogelschutzgebiet

Die Verträglichkeit ein­er Höch­stspan­­nungs-Freileitung mit den Erhal­tungszie­len eines aus­gewiese­nen Vogelschutzge­bi­ets nach § 34 Abs. 1 BNatSchG muss jeden­falls dann art­spez­i­fisch unter­sucht wer­den, wenn und soweit zwis­chen den im Gebi­et geschützten Arten deut­liche Unter­schiede im konkreten Leitungsan­flu­grisiko beste­hen. Beim Bau ein­er Höch­stspan­­nungs-Freileitung kann der Rück­bau ein­er beste­hen­den Freileitung jeden­falls dann nicht

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Waldumwandlung - und die nicht durchführbaren Ausgleichsmaßnahmen

Waldumwandlung — und die nicht durchführbaren Ausgleichsmaßnahmen

Die Ersatz­zahlung für nicht durch­führbare Aus­­gle­ichs- und Ersatz­maß­nah­men nach Wal­dumwand­lung kann gemäß § 15 Abs. 6 Satz 2 BNatSchG eine Wert­min­derung der Aus­gle­ichs­fläche berück­sichti­gen, die sich aus der Dif­ferenz der fik­tiv­en Boden­verkehr­swerte vor Erwerb der Fläche und nach Durch­führung der Aus­gle­ichs­maß­nah­men bemisst. Zu fra­gen ist danach, welchen Geld­be­trag ein Ein­griffsverur­sach­er

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Nationalpark

Nationalpark “Unteres Odertal” und der Flächentausch

Bei ein­er Klage gegen die vor­läu­fige Besitzein­weisung kann sich ein Vere­in nicht auf den ver­meintlich höheren Wert der von ihm mit öffentlichen Mit­teln erwor­be­nen Grund­stücke wegen der grund­buchrechtlich abgesicherten Zweck­ge­bun­den­heit dieser Flächen für den Naturschutz berufen. Mit dieser Begrün­dung hat das Oberver­wal­tungs­gericht Berlin-Bran­­den­burg in dem hier vor­liegen­den Fall die Klage

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Ökologische Flutungen als Ausgleichsmaßnahme

Ökologische Flutungen als Ausgleichsmaßnahme

Gemäß § 15 Abs. 2 Satz 3 BNatSchG 2010 ist eine Beein­träch­ti­gung erset­zt, wenn und sobald die beein­trächtigten Funk­tio­nen des Naturhaushalts in dem betrof­fe­nen Natur­raum in gle­ich­w­er­tiger Weise hergestellt sind und das Land­schafts­bild land­schafts­gerecht neu gestal­tet ist. In der Recht­sprechung des Bun­desver­wal­tungs­gerichts ist gek­lärt, dass die Behörde zur Kom­pen­sa­tion eines

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