Vogelschlag auf dem Drachenfels

Vogelschlag auf dem Drachenfels

Vogelschutz kann man nicht dadurch umge­hen, dass ein bes­timmtes Grund­stück aus einem zusam­men­hän­gen­den Naturschutzge­bi­et aus­geklam­mert wird. So hat jet­zt das Ver­wal­tungs­gericht Köln geurteilt, dass der Befreiungs­bescheid zur Gestal­tung der Glas­fas­sade des Glaskubus auf dem Drachen­fels rechtswidrig ist, da — auch wenn das Plateau aus der Naturschutzge­bi­etsverord­nung ausgenom­men wurde — ein

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Putenhaltung in Vogelschutzgebiet

Putenhaltung in Vogelschutzgebiet

Auch wenn auf bes­timmten Entwick­lungs­flächen in einem Naturschutzge­bi­et das strik­te Bau­ver­bot nicht gilt, muss es sich bei dem Bau­vorhaben um die Erweiterung ein­er beste­hen­den land­wirtschaftlichen Hof­stelle han­deln. Eine Aus­dehnung in Rich­tung gewerblich­er oder gar indus­trieller Nutzung der Fläche ist mit Naturschutz­be­lan­gen unvere­in­bar. Mit dieser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­gericht Düs­sel­dorf in

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Blitzanlage zum Schutz von Uhus

Blitzanlage zum Schutz von Uhus

Die Straßen­verkehrsor­d­nung räumt einen Entschei­dungsspiel­raum bei der Fest­set­zung von Höch­st­geschwindigkeit­en ein. Dabei muss der zuständi­ge Kreis dieses sog. Ermessen eigen­ständig ausüben und eine eigene freie Entschei­dung über die Höch­st­geschwindigkeit auf ein­er Land­straße tre­f­fen; der Kreis kann sich nicht auf eine Vere­in­barung berufen, nach der Naturschutzver­bände auf Rechtsmit­tel gegen den Neuaus­bau

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Falkner muss gesunden Habicht auswildern

Falkner muss gesunden Habicht auswildern

Nach­dem ein in Obhut genommen­er Habicht von sein­er Erkrankung gene­sen ist, hat seine Auswilderung unverzüglich zu erfol­gen. So hat das Ver­wal­tungs­gericht Tri­er in dem hier vor­liegen­den Fall entsch­ieden. Der beklagte Land­kreis Vulka­neifel hat­te dem Kläger, der über einen Falkn­er­schein ver­fügt und der im Novem­ber 2008 einen an einem Halsin­fekt lei­den­den

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Schächten zum muslimischen Opferfest

Schächten zum muslimischen Opferfest

Beste­ht für das betäubungslose Schlacht­en von Tieren (Schächt­en) ein religiös­es Bedürf­nis, etwa für das mus­lim­is­che Opfer­fest, ist hier­für eine tier­schutzrechtliche Genehmi­gung zu erteilen. So entsch­ied jet­zt der Bay­erische Ver­wal­tungs­gericht­shof, dass einem Met­zger das betäubungslose Schlacht­en („Schächt­en“) aus religiösen Grün­den in begren­ztem Umfang hätte ges­tat­tet wer­den müssen. Der Kläger hat­te für

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Taubenfütterungsverbot

Taubenfütterungsverbot

Eine Stadt ist berechtigt, zum Schutz der öffentlichen Sicher­heit und Ord­nung durch Rechtsverord­nung ein Tauben­füt­terungsver­bot zu erlassen. Mit dieser Begrün­dung hat gestern das Ver­wal­tungs­gericht Düs­sel­dorf die Klage eines in Lan­gen­feld ansäs­si­gen Recht­san­waltes gegen das Tauben­füt­terungsver­bot der Stadt Lan­gen­feld abgewiesen, der weit­er die Tauben vor seinem Kan­zleifen­ster füt­tern wollte. Das Ver­wal­tungs­gericht

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