Schweinemast mit Biogasanlage

Die Regelun­gen in § 1 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 der 4. BIm­SchV haben, wie aus dem Umkehrschluss von § 1 Abs. 4 der 4. BIm­SchV fol­gt, nur für solche Anla­gen­teile oder Nebenein­rich­tun­gen Bedeu­tung, die nicht schon von sich aus nach dem Bun­des-Immis­­sion­ss­chutzge­setz genehmi­gungs­bedürftig sind. Für die übri­gen

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Biogasanlage und Geruchsimmissionen

Eine Bio­gasan­lage darf 175 Stun­den im Jahr stinken. So hat jet­zt das Ver­wal­tungs­gericht Han­nover für eine Bio­gasan­lage in Burg­wedel-Thönse einen Eilantrag von Nach­barn gegen die immis­sion­ss­chutzrelchtliche Genehmi­gung abgelehnt. Die Antrag­steller sind Bewohn­er von Thönse und wohnen ca. 250 m nordöstlich von dem Bau­platz der Anlage. Sie wen­den sich mit einem

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Biogasanlage für Küchenabfälle

Eine Bio­gasan­lage, die in ihrer Vergärungsan­lage (Fer­menter) Gülle sowie Küchen- und Speiseabfälle als Ein­satzstoffe für die Her­stel­lung und anschließende Ver­bren­nung von Bio­gas ver­wen­det, bedarf nach ein­er aktuellen Entschei­dung des Ver­wal­tungs­gericht­shof Baden-Würt­tem­berg in Mannheim kein­er immis­sion­ss­chutzrechtlichen Genehmi­gung nach § 1 Abs. 1 4. BIm­SchV i.V.m. Nr. 8.6 Spalte 2 Buchst. a

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Kleinfeuerungsanlagenverordnung

Gestern ist die Kle­in­feuerungsan­la­gen­verord­nung in Kraft getreten, mit der ins­beson­dere eine nach­haltige Reduzierung der durch feste Brennstoffe verur­sacht­en Staubbe­las­tung erre­icht wer­den soll. Für die Holzheizun­gen, den Kaminofen und andere kleine Feuerungsan­la­gen für feste Brennstoffe gel­ten seit gestern neue Umweltau­fla­gen. Die Ver­feuerung von Holz in Kle­in­feuerungsan­la­gen in Räu­men set­zt ver­schiedene Luftschad­stoffe

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Anspruch auf Lärmschutz

Ein Lärm­be­trof­fen­er kann grund­sät­zlich die Ein­hal­tung von Lärm­schutzregelun­gen beanspruchen, die zu seinen Gun­sten erlassen wur­den. Mit diesem Anspruch kor­re­spondiert die Verpflich­tung der zuständi­gen Behörde, diese Regelun­gen auch umzuset­zen. Das Ver­wal­tungs­gericht Han­nover ging jet­zt bei zwei Entschei­dun­gen über Lärm­schutz­maß­nah­men bei ein­er viel­be­fahre­nen Straße (im ersten Klagev­er­fahren) bzw. (im zweit­en Klagev­er­fahren) bei

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Verfüllung von Tagebaugruben

Die Ver­fül­lung von Tage­bau­gruben , etwa mit Bode­naushub, hat trotz bestand­skräftiger behördlich­er Zulas­sung und Regelung auss­chließlich nach dem aktuell gel­tenden Umwelt- und Boden­schutzrecht zu erfol­gen, entsch­ied jet­zt das Oberver­wal­tungs­gericht Rhein­­land-Pfalz in Koblenz in einem Rechtsstre­it aus der Vulka­neifel. Die Berg­baube­hörde des Lan­des Rhein­­land-Pfalz erteilte der Klägerin im Jahr 1998 eine

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