Die Entnahme und Wiedereinleitung von Kühlwasser in die Elbe

Die Ent­nah­me und Wie­der­ein­lei­tung von Kühl­was­ser in die Elbe

Es liegt ein Ver­stoß gegen das sog. was­ser­rech­l­ti­che Ver­schlech­te­rungs­ver­bot vor, wenn mit der erteil­ten was­ser­recht­li­chen Erlaub­nis zum Betrieb eines Kraft­werks die Ent­nah­me und Wie­der­ein­lei­tung von Kühl­was­ser im Umfang von 64,4 cbm pro Sekun­de aus einem Fluss für die sog. Durch­lauf­küh­lung zuge­las­sen wird. Das ver­schlech­te­re ins­be­son­de­re den Sauer­stoff­haus­halt. Mit die­ser Begründung

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Die Umleitung eines Flusses

Die Umlei­tung eines Flusses

Die Umlei­tung eines Flus­ses kann grund­sätz­lich dadurch gerecht­fer­tigt sein, dass damit die Bewäs­se­rung und die Trink­was­ser­ver­sor­gung als über­wie­gend öffent­li­che Inter­es­sen sicher­ge­stellt wer­den sol­len. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass die Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on alle für den Schutz der glo­ba­len Kohä­renz von Natu­ra 2000 not­wen­di­gen Aus­gleichs­maß­nah­men ergrei­fen und zu die­sem Zweck die

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Wenn die Alte Saale verrohrt wird...

Wenn die Alte Saa­le ver­rohrt wird…

Die Gewäs­ser­ei­gen­schaft ent­fällt für den Bereich einer unter­ir­di­schen Was­ser­füh­rung nicht ohne Wei­te­res dann, wenn die­se das Was­ser von einem Gewäs­ser in das nächs­te lei­tet; auch in die­sem Fall ist nach mate­ri­el­len Kri­te­ri­en zu beur­tei­len, ob durch die Ver­roh­rung eine Abson­de­rung des Was­sers aus dem unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang des natür­li­chen Was­ser­haus­halts bewirkt

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