Tiefflüge und Vogelschutz

Die Bun­des­wehr ist im Rah­men ihrer Be­fug­nis, von den luft­ver­kehrs­recht­lich vor­ge­ge­be­nen Min­dest­flug­hö­hen ab­zu­wei­chen (§ 30 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 Luft­VG), von den ha­bi­tat­schutz­recht­li­chen Ver­fah­rens­schrit­ten gemäß § 34 Abs. 1 und Abs. 3 bis 5 BNatSchG nicht frei­ge­stellt. § 30 Abs. 1 Satz 1 LuftVG ermächtigt die Bun­deswehr, von

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Beteiligungsrecht eines Naturschutzverbands bei militärischen Übungsflügen

Einem anerkan­nten Naturschutzver­band ist Gele­gen­heit zur Stel­lung­nahme zu geben, wenn geplante Tief­flugübun­gen der Bun­deswehr über einem Gebi­et von gemein­schaftlich­er Bedeu­tung (FFH-Gebi­et) zu erhe­blichen Beein­träch­ti­gun­gen führen kön­nen. In dem jet­zt vom Bun­desver­wal­tungs­gericht entsch­iede­nen Fall begehrt der kla­gende Naturschutzver­band die Fest­stel­lung, dass er vor ein­er Entschei­dung über die Durch­führung mil­itärisch­er Tief­flugübun­gen über

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