Die­sel- und Ben­zi­ner-Fahr­ver­bo­te für die gesam­te Köl­ner Umweltzone

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat die Stadt Köln ver­pflich­tet, ab April 2019 ein zonen­be­zo­ge­nes Fahr­ver­bot ein­zu­füh­ren. Die­ses Fahr­ver­bot muss die gesam­te aktu­el­le Grü­ne Umwelt­zo­ne 2012 umfas­sen und sowohl für Die­sel­kraft­fahr­zeu­ge mit Euro-4-Moto­­ren und älter sowie für Ben­zi­ner der Klas­sen Euro 1 und 2 gel­ten. Ab Sep­tem­ber 2019 muss es auch Die­sel­kraft­fahr­zeu­ge der Klasse

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Der Schutz der Was­ser­ver­sor­gung – und die Kla­ge­be­fug­nis gegen einen Planfeststellungsbeschluss

Vor­schrif­ten zum Schutz der öffent­li­chen Was­ser­ver­sor­gung (hier § 52 Abs. 1 WHG) ent­fal­ten Dritt­schutz allen­falls nach Maß­ga­be des Rück­sicht­nah­me­ge­bots zuguns­ten qua­li­fi­ziert und indi­vi­dua­li­siert Betrof­fe­ner. Im Übri­gen ist die Kla­ge einer Anwoh­ne­rin gegen einen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss ist man­gels Kla­ge­be­fug­nis unzu­läs­sig. So auch in dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall: Auch hier ist die

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Ver­brin­gung von Abfall­queck­sil­ber in die Schweiz

Die Ver­brin­gung des Abfall­queck­sil­bers in die Schweiz erfolg­te ent­ge­gen der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1102/​2008 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates , die zum einen ein Export­ver­bot für ele­men­ta­res Queck­sil­ber (metal­li­sches Queck­sil­ber und Gemi­sche aus metal­li­schem Queck­sil­ber und ande­ren Stof­fen ein­schließ­lich Queck­sil­ber­le­gie­run­gen mit einer Queck­sil­ber­kon­zen­tra­ti­on von min­des­tens 95 Mas­sen­pro­zent) außer­halb der

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Die­sel-Fahr­ver­bo­te jetzt auch für Berlin?

Das Land Ber­lin ist nach einem auf eine Kla­ge der Deut­schen Umwelt­hil­fe ergan­ge­nen Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin ver­pflich­tet, den Luft­rein­hal­te­plan für Ber­lin bis spä­tes­tens 31. März 2019 so fort­zu­schrei­ben, dass die­ser die erfor­der­li­chen Maß­nah­men zur schnellst­mög­li­chen Ein­hal­tung des Grenz­wer­tes für Stick­stoff­di­oxid (NO2) in Höhe von 40 µg/​m³ im Stadt­ge­biet Ber­lin enthält. 

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Fahr­ver­bot für Frank­furt am Main

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den hat das Land Hes­sen ver­pflich­tet, bis zum 1. Febru­ar 2019 den Luft­rein­hal­te­plan für die Stadt Frank­furt am Main unter Berück­sich­ti­gung der Rechts­auf­fas­sung des Gerichts fort­zu­schrei­ben und dabei auch Fahr­ver­bo­te für Die­­sel-PKWs vor­zu­se­hen. Der der­zeit gül­ti­ge Luft­rein­hal­te­plan vom Herbst 2011 hat nach Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts Kam­mer kei­ne ausreichenden

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Abgas­ma­ni­pu­la­ti­on bei Die­sel-PKWs – und das ver­pflich­ten­de Software-Update

Die Hal­ter der von den Abgas­ma­ni­pu­la­ti­ons­ein­rich­tun­gen betrof­fe­nen Die­sel­fahr­zeu­gen sind zum Sof­t­­wa­re-Update ver­pflich­tet. Dies befand jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter in zwei bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes. Die bei­den Antrag­stel­ler sind jeweils Hal­ter eines Audi, der mit einem Die­sel­mo­tor des Typs EA 189 aus­ge­stat­tet ist.

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Flug­lärm – und der Nacht­flug auf dem zukünf­ti­gen Flug­ha­fen Berlin-Brandenburg

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat drei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zur Nacht­flug­re­ge­lung am künf­ti­gen Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg – nur 6½ Jah­ren nach Ein­rei­chung der Ver­fas­sungs­be­schwer­den – nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Inhalts­über­sichtDie Aus­gangs­sach­ver­hal­teDie Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger – Recht­li­ches Gehör­Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger – Kör­per­li­che Unver­sehrt­heit­Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger­ge­mein­den – Gren­zen des Grund­rech­te­schut­zes­Die Verfassungsbeschwerde

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Gen­sche­re = Gentechnik

Durch Muta­ge­ne­se gewon­ne­ne Orga­nis­men sind gene­tisch ver­än­der­te Orga­nis­men (GVO) und unter­lie­gen grund­sätz­lich den in der GVO-Rich­t­­li­­nie vor­ge­se­he­nen Ver­pflich­tun­gen. „Muta­ge­ne­se“ bezeich­net dabei ‑im Gegen­satz zur Tran­s­­ge­­ne­­se- alle Ver­fah­ren, die es ermög­li­chen, das Erb­gut leben­der Arten ohne Ein­füh­rung einer frem­den DNS zu ver­än­dern („Gen­sche­re“). Dank der Muta­­ge­­ne­­se-Ver­­­fah­­ren konn­ten Saat­gut­sor­ten mit Resis­ten­zen gegen

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Klär­schlamm im Wasserschutzgebiet

Das Ver­bot der Klär­schlamm­auf­brin­gung wirkt nicht wie eine Ent­eig­nung. Das Eigen­tum ist nicht in der Sub­stanz, son­dern allen­falls in der Ver­wen­dung beein­träch­tigt. Hier­für sieht das Gesetz einen Aus­gleich nicht vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Ros­tock in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Klä­ge­rin kei­ne Ent­schä­di­gung zuge­spro­chen und gleich­zei­tig die erstinstanzliche

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Rei­ten im nord­rhein-west­fä­li­schen Wald

Für eine All­ge­mein­ver­fü­gung, mit der das Rei­ten in ein­zel­nen Wald­ge­bie­ten des Krei­ses Vier­sen auf gekenn­zeich­ne­te Reit­we­ge beschränkt wer­den soll­te, reicht es nicht aus, von einer allen­falls abs­trak­ten Gefah­ren­la­ge aus­zu­ge­hen. Für eine sol­che Beschrän­kung müs­sen kon­kre­te Kon­flikt­fäl­le auf den Wegen zwi­schen Rei­tern und ande­ren Erho­lungs­su­chen­den belegt wer­den. So hat das Verwaltungsgericht

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Das feh­ler­haf­te Gut­ach­ten – und die Haf­tung nach dem Umweltschadensgesetz

Bei der ver­schul­dens­ab­hän­gi­gen Haf­tung für Umwelt­schä­den wer­den Vor­satz und Fahr­läs­sig­keit nach zivil­recht­li­chen Maß­stä­ben bestimmt. Ein etwai­ges Ver­schul­den eines vom Ver­ant­wort­li­chen beauf­trag­ten wei­sungs­frei­en Gut­ach­ters wird die­sem nicht zuge­rech­net. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te der Klä­ger, ine aner­kann­te Natur­schutz­ver­ei­ni­gung, vom Land Rhein­­land-Pfalz die Anord­nung von Sanie­rungs­maß­nah­men nach dem Umweltschadensgesetz.

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Trau­er­kar­ten für einen ange­mes­se­nen Abschied

Trau­er­kar­ten zu ver­fas­sen zählt zu den tra­di­tio­nel­len Ritua­len bei einem Trau­er­fall. Bei­leids­kar­ten ver­fas­sen und das Aus­tei­len von Ster­be­bil­dern ist genau­so Teil einer sol­chen Tra­di­ti­on. Aller­dings neh­men wir uns heut­zu­ta­ge fast kei­ne Zeit mehr, um ent­spre­chend und bewusst zu trau­ern. Das Able­ben, die damit ver­bun­de­ne Trau­er und die Bei­set­zung neh­men kaum

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Was­ser­fil­ter­sys­tem

Ein Was­ser­fil­ter­sys­tem ist heu­te das moderns­te Fil­ter­sys­tem, was du dir für dein Eigen­heim anschaf­fen kannst. Heu­te gibt es unter­schied­li­che Lösun­gen, wobei sich in den letz­ten Jah­ren das Was­ser­fil­ter­sys­tem als die belieb­tes­te Fil­ter­lö­sung ange­bo­ten und erwie­sen hat. Heu­te wird prak­tisch nur mehr die­se Lösung ange­bo­ten und hat alle Alter­na­ti­ven vom Markt

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Zutei­lungs­kür­zung bei den Emissionsberechtigungen

Es ver­stößt nicht gegen Art. 2 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit der Finanz­ver­fas­sung des Grund­ge­set­zes sowie gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz, dass die im Rah­men des euro­pa­recht­li­chen Emis­si­ons­han­dels­sys­tems aus­ge­ge­be­nen Berech­ti­gun­gen zur Emis­si­on von Treib­haus­ga­sen für Betrei­ber strom­pro­du­zie­ren­der Anla­gen mitt­ler­wei­le nicht mehr voll­stän­dig kos­ten­los zuge­teilt wer­den und eine zuvor gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Zutei­lungs­ga­ran­tie nicht

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Gewerb­li­che Sperrmüllsammlungen

Sperr­müll muss nicht dem öf­­­f­en­­t­­­lich-rech­­t­­­li­chen Ent­sor­gungs­trä­ger über­las­sen wer­den, son­dern kann auch von ge­werb­li­chen Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men ge­sam­melt wer­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de einem Unter­neh­men der Abfall­wirt­schaft auf ihre Anzei­ge durch den beklag­ten Kreis die Samm­lung von Alt­me­tall, Alt­pa­pier, Grün­ab­fäl­len und gemisch­tem Abfall unter­sagt. Die dage­gen gerich­te­ten Kla­gen wies

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Die­­sel-Ver­­­kehrs­­ver­­­bo­­te – auch ohne gesetz­li­che Ermächtigung

Die­­­sel-Ver­­­­­kehrs­­­ver­­­­­bo­­­te sind im Rah­men von Luft­rein­hal­te­plä­nen aus­nahms­wei­se mög­lich. Mit zwei Ur­tei­len hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt die Sprung­re­vi­sio­nen der Län­der Nor­­d­rhein-Wes­­t­­­fa­­­len und Ba­­­den-Wür­­t­­­te­­m­­­berg ge­gen erst­in­stanz­li­che Ge­richts­ent­schei­dun­gen der Ver­wal­tungs­ge­rich­te Düs­sel­dorf und Stutt­gart zur Fort­schrei­bung der Luft­rein­hal­te­plä­ne Düs­sel­dorf und Stutt­gart über­wie­gend zu­rück­ge­wie­sen. Al­ler­dings sind bei der Prü­fung von Ver­kehrs­ver­bo­ten für Diesel-Kraftfahrzeuge

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Elb­ver­tie­fung

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat die Kla­gen der Städ­te Cux­ha­ven und Ottern­dorf sowie von Elb- und Küs­ten­fi­schern gegen die Plan­fest­stel­lungs­be­schlüs­se für die Fahr­rin­nen­an­pas­sung in Unter- und Außen­el­be abge­wie­sen. Die Plan­fest­stel­lungs­be­hör­den durf­ten bei der Abwä­gung der betrof­fe­nen Belan­ge dem öffent­li­chen Inter­es­se an einer Auf­recht­erhal­tung bzw. Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­funk­ti­on der Bun­des­was­ser­stra­ße Elbe

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Zwangs­geld – wegen Säu­mig­keit bei der Fort­schrei­bung eines Luftreinhalteplans

Wenn das zu voll­stre­cken­de Urteil kei­ne bestimm­te Frist zur Erfül­lung der Ver­pflich­tung ent­hält, ist die Vor­aus­set­zung des § 172 Satz 1 VwGO, dass die Behör­de der ihr auf­er­leg­ten Ver­pflich­tung nicht nach­kommt, wegen des Gebots effek­ti­ven Rechts­schut­zes schon dann gege­ben, wenn abzu­se­hen ist, dass die Plan­än­de­rung nicht in dem Zeit­rah­men vor­ge­legt werden

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