Fahrverbotszonen in Essen - nebst Autobahn A40

Fahr­ver­bots­zo­nen in Essen – nebst Auto­bahn A40

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen hat mit einem jetzt ver­kün­de­ten Urteil ent­schie­den, dass zum 1. Juli 2019 für das Stadt­ge­biet Essen inner­halb der der­zei­ti­gen grü­nen Umwelt­zo­ne eine sog. „blaue Umwelt­zo­ne“ errich­tet wer­den muss, die die Esse­ner Stadt­tei­le Frohn­hau­sen, Hols­ter­hau­sen, Alten­dorf, Rüt­ten­scheid, West­vier­tel, Nord­vier­tel, Vogel­heim, Alten­es­­sen-Süd, Alten­es­­sen-Nord, Süd­vier­tel, Stadt­kern, Ost­vier­tel, Süd­ost­vier­tel, Huttrop, Fril­len­dorf,

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Streckenbezogene Fahrverbote in Bonn - Reuterstraße und Belderberg

Stre­cken­be­zo­ge­ne Fahr­ver­bo­te in Bonn – Reu­ter­stra­ße und Bel­der­berg

Die Stadt Bonn muss ab April 2019 auf den bei­den wohl meist­be­fah­rens­ten Innen­­stadt-Stra­­ßen stre­cken­be­zo­ge­ne Fahr­ver­bo­te ein­füh­ren. Dies betrifft auf der Stra­ße Bel­der­berg Die­sel­kraft­fahr­zeu­ge mit Euro‑4/IV-Moto­­ren und älter sowie Ben­zi­ner der Klas­sen Euro 1 bis 3. Auf der Reu­ter­stra­ße muss das Fahr­ver­bot für Die­sel­kraft­fahr­zeu­ge mit Euro‑5/​V‑Motoren und Ben­zi­ner der Klas­sen Euro 1 und

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Diesel- und Benziner-Fahrverbote für die gesamte Kölner Umweltzone

Die­sel- und Ben­zi­ner-Fahr­ver­bo­te für die gesam­te Köl­ner Umwelt­zo­ne

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat die Stadt Köln ver­pflich­tet, ab April 2019 ein zonen­be­zo­ge­nes Fahr­ver­bot ein­zu­füh­ren. Die­ses Fahr­ver­bot muss die gesam­te aktu­el­le Grü­ne Umwelt­zo­ne 2012 umfas­sen und sowohl für Die­sel­kraft­fahr­zeu­ge mit Euro-4-Moto­­ren und älter sowie für Ben­zi­ner der Klas­sen Euro 1 und 2 gel­ten. Ab Sep­tem­ber 2019 muss es auch Die­sel­kraft­fahr­zeu­ge der Klas­se

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Der Schutz der Wasserversorgung - und die Klagebefugnis gegen einen Planfeststellungsbeschluss

Der Schutz der Was­ser­ver­sor­gung – und die Kla­ge­be­fug­nis gegen einen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss

Vor­schrif­ten zum Schutz der öffent­li­chen Was­ser­ver­sor­gung (hier § 52 Abs. 1 WHG) ent­fal­ten Dritt­schutz allen­falls nach Maß­ga­be des Rück­sicht­nah­me­ge­bots zuguns­ten qua­li­fi­ziert und indi­vi­dua­li­siert Betrof­fe­ner. Im Übri­gen ist die Kla­ge einer Anwoh­ne­rin gegen einen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss ist man­gels Kla­ge­be­fug­nis unzu­läs­sig. So auch in dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall: Auch hier ist die

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Verbringung von Abfallquecksilber in die Schweiz

Ver­brin­gung von Abfall­queck­sil­ber in die Schweiz

Die Ver­brin­gung des Abfall­queck­sil­bers in die Schweiz erfolg­te ent­ge­gen der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1102/​2008 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates , die zum einen ein Export­ver­bot für ele­men­ta­res Queck­sil­ber (metal­li­sches Queck­sil­ber und Gemi­sche aus metal­li­schem Queck­sil­ber und ande­ren Stof­fen ein­schließ­lich Queck­sil­ber­le­gie­run­gen mit einer Queck­sil­ber­kon­zen­tra­ti­on von min­des­tens 95 Mas­sen­pro­zent) außer­halb der

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Diesel-Fahrverbote jetzt auch für Berlin?

Die­sel-Fahr­ver­bo­te jetzt auch für Ber­lin?

Das Land Ber­lin ist nach einem auf eine Kla­ge der Deut­schen Umwelt­hil­fe ergan­ge­nen Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin ver­pflich­tet, den Luft­rein­hal­te­plan für Ber­lin bis spä­tes­tens 31. März 2019 so fort­zu­schrei­ben, dass die­ser die erfor­der­li­chen Maß­nah­men zur schnellst­mög­li­chen Ein­hal­tung des Grenz­wer­tes für Stick­stoff­di­oxid (NO2) in Höhe von 40 µg/​m³ im Stadt­ge­biet Ber­lin ent­hält.

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Fahrverbot für Frankfurt am Main

Fahr­ver­bot für Frank­furt am Main

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den hat das Land Hes­sen ver­pflich­tet, bis zum 1. Febru­ar 2019 den Luft­rein­hal­te­plan für die Stadt Frank­furt am Main unter Berück­sich­ti­gung der Rechts­auf­fas­sung des Gerichts fort­zu­schrei­ben und dabei auch Fahr­ver­bo­te für Die­­sel-PKWs vor­zu­se­hen. Der der­zeit gül­ti­ge Luft­rein­hal­te­plan vom Herbst 2011 hat nach Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts Kam­mer kei­ne aus­rei­chen­den

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Abgasmanipulation bei Diesel-PKWs - und das verpflichtende Software-Update

Abgas­ma­ni­pu­la­ti­on bei Die­sel-PKWs – und das ver­pflich­ten­de Soft­ware-Update

Die Hal­ter der von den Abgas­ma­ni­pu­la­ti­ons­ein­rich­tun­gen betrof­fe­nen Die­sel­fahr­zeu­gen sind zum Sof­t­­wa­re-Update ver­pflich­tet. Dies befand jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter in zwei bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes. Die bei­den Antrag­stel­ler sind jeweils Hal­ter eines Audi, der mit einem Die­sel­mo­tor des Typs EA 189 aus­ge­stat­tet ist.

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Fluglärm - und der Nachtflug auf dem zukünftigen Flughafen Berlin-Brandenburg

Flug­lärm – und der Nacht­flug auf dem zukünf­ti­gen Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat drei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zur Nacht­flug­re­ge­lung am künf­ti­gen Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg – nur 6½ Jah­ren nach Ein­rei­chung der Ver­fas­sungs­be­schwer­den – nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Inhalts­über­sichtDie Aus­gangs­sach­ver­hal­teDie Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger – Recht­li­ches Gehör­Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger – Kör­per­li­che Unver­sehrt­heitDie Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Anlie­ger­ge­mein­den – Gren­zen des Grund­rech­te­schut­zesDie

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Genschere = Gentechnik

Gen­sche­re = Gen­tech­nik

Durch Muta­ge­ne­se gewon­ne­ne Orga­nis­men sind gene­tisch ver­än­der­te Orga­nis­men (GVO) und unter­lie­gen grund­sätz­lich den in der GVO-Rich­t­­li­­nie vor­ge­se­he­nen Ver­pflich­tun­gen. „Muta­ge­ne­se“ bezeich­net dabei ‑im Gegen­satz zur Tran­s­­ge­­ne­­se- alle Ver­fah­ren, die es ermög­li­chen, das Erb­gut leben­der Arten ohne Ein­füh­rung einer frem­den DNS zu ver­än­dern („Gen­sche­re“). Dank der Muta­­ge­­ne­­se-Ver­­­fah­­ren konn­ten Saat­gut­sor­ten mit Resis­ten­zen gegen

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Klärschlamm im Wasserschutzgebiet

Klär­schlamm im Was­ser­schutz­ge­biet

Das Ver­bot der Klär­schlamm­auf­brin­gung wirkt nicht wie eine Ent­eig­nung. Das Eigen­tum ist nicht in der Sub­stanz, son­dern allen­falls in der Ver­wen­dung beein­träch­tigt. Hier­für sieht das Gesetz einen Aus­gleich nicht vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Ros­tock in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Klä­ge­rin kei­ne Ent­schä­di­gung zuge­spro­chen und gleich­zei­tig die

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Reiten im nordrhein-westfälischen Wald

Rei­ten im nord­rhein-west­fä­li­schen Wald

Für eine All­ge­mein­ver­fü­gung, mit der das Rei­ten in ein­zel­nen Wald­ge­bie­ten des Krei­ses Vier­sen auf gekenn­zeich­ne­te Reit­we­ge beschränkt wer­den soll­te, reicht es nicht aus, von einer allen­falls abs­trak­ten Gefah­ren­la­ge aus­zu­ge­hen. Für eine sol­che Beschrän­kung müs­sen kon­kre­te Kon­flikt­fäl­le auf den Wegen zwi­schen Rei­tern und ande­ren Erho­lungs­su­chen­den belegt wer­den. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt

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Das fehlerhafte Gutachten - und die Haftung nach dem Umweltschadensgesetz

Das feh­ler­haf­te Gut­ach­ten – und die Haf­tung nach dem Umwelt­scha­dens­ge­setz

Bei der ver­schul­dens­ab­hän­gi­gen Haf­tung für Umwelt­schä­den wer­den Vor­satz und Fahr­läs­sig­keit nach zivil­recht­li­chen Maß­stä­ben bestimmt. Ein etwai­ges Ver­schul­den eines vom Ver­ant­wort­li­chen beauf­trag­ten wei­sungs­frei­en Gut­ach­ters wird die­sem nicht zuge­rech­net. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te der Klä­ger, ine aner­kann­te Natur­schutz­ver­ei­ni­gung, vom Land Rhein­­land-Pfalz die Anord­nung von Sanie­rungs­maß­nah­men nach dem Umwelt­scha­dens­ge­setz.

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Trauerkarten für einen angemessenen Abschied

Trau­er­kar­ten für einen ange­mes­se­nen Abschied

Trau­er­kar­ten zu ver­fas­sen zählt zu den tra­di­tio­nel­len Ritua­len bei einem Trau­er­fall. Bei­leids­kar­ten ver­fas­sen und das Aus­tei­len von Ster­be­bil­dern ist genau­so Teil einer sol­chen Tra­di­ti­on. Aller­dings neh­men wir uns heut­zu­ta­ge fast kei­ne Zeit mehr, um ent­spre­chend und bewusst zu trau­ern. Das Able­ben, die damit ver­bun­de­ne Trau­er und die Bei­set­zung neh­men kaum

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Wasserfiltersystem

Was­ser­fil­ter­sys­tem

Ein Was­ser­fil­ter­sys­tem ist heu­te das moderns­te Fil­ter­sys­tem, was du dir für dein Eigen­heim anschaf­fen kannst. Heu­te gibt es unter­schied­li­che Lösun­gen, wobei sich in den letz­ten Jah­ren das Was­ser­fil­ter­sys­tem als die belieb­tes­te Fil­ter­lö­sung ange­bo­ten und erwie­sen hat. Heu­te wird prak­tisch nur mehr die­se Lösung ange­bo­ten und hat alle Alter­na­ti­ven vom Markt

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Zuteilungskürzung bei den Emissionsberechtigungen

Zutei­lungs­kür­zung bei den Emis­si­ons­be­rech­ti­gun­gen

Es ver­stößt nicht gegen Art. 2 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit der Finanz­ver­fas­sung des Grund­ge­set­zes sowie gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz, dass die im Rah­men des euro­pa­recht­li­chen Emis­si­ons­han­dels­sys­tems aus­ge­ge­be­nen Berech­ti­gun­gen zur Emis­si­on von Treib­haus­ga­sen für Betrei­ber strom­pro­du­zie­ren­der Anla­gen mitt­ler­wei­le nicht mehr voll­stän­dig kos­ten­los zuge­teilt wer­den und eine zuvor gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Zutei­lungs­ga­ran­tie nicht

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Gewerbliche Sperrmüllsammlungen

Gewerb­li­che Sperr­müll­samm­lun­gen

Sperr­müll muss nicht dem öf­­­f­en­­t­­­lich-rech­­t­­­li­chen Ent­sor­gungs­trä­ger über­las­sen wer­den, son­dern kann auch von ge­werb­li­chen Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men ge­sam­melt wer­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de einem Unter­neh­men der Abfall­wirt­schaft auf ihre Anzei­ge durch den beklag­ten Kreis die Samm­lung von Alt­me­tall, Alt­pa­pier, Grün­ab­fäl­len und gemisch­tem Abfall unter­sagt. Die dage­gen gerich­te­ten Kla­gen wies

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Die­sel-Ver­kehrs­ver­bo­te - auch ohne gesetzliche Ermächtigung

Die­­sel-Ver­­­kehrs­­ver­­­bo­­te – auch ohne gesetz­li­che Ermäch­ti­gung

Die­­­sel-Ver­­­­­kehrs­­­ver­­­­­bo­­­te sind im Rah­men von Luft­rein­hal­te­plä­nen aus­nahms­wei­se mög­lich. Mit zwei Ur­tei­len hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt die Sprung­re­vi­sio­nen der Län­der Nor­­d­rhein-Wes­­t­­­fa­­­len und Ba­­­den-Wür­­t­­­te­­m­­­berg ge­gen erst­in­stanz­li­che Ge­richts­ent­schei­dun­gen der Ver­wal­tungs­ge­rich­te Düs­sel­dorf und Stutt­gart zur Fort­schrei­bung der Luft­rein­hal­te­plä­ne Düs­sel­dorf und Stutt­gart über­wie­gend zu­rück­ge­wie­sen. Al­ler­dings sind bei der Prü­fung von Ver­kehrs­ver­bo­ten für Die­­­sel-Kraft­­­fahr­­­zeu­­­ge

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Verfahrensfehler bei der Umweltverträglichkeitsprüfung

Ver­fah­rens­feh­ler bei der Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung

§ 4 UmwRG unter­schei­det zwi­schen abso­lu­ten Ver­fah­rens­feh­lern nach Absatz 1 und rela­ti­ven Ver­fah­rens­feh­lern nach Absatz 1a. Auf, bVer­fah­rens­feh­ler im Sin­ne von § 4 Abs. 1 UmwRG§ 4 Abs. 1a Satz 1 UmwRG klar, dass für sie § 46 VwVfG gilt mit der Fol­ge, dass die Auf­he­bung eines Ver­wal­tungs­akts nicht allein wegen die­ses Feh­lers bean­sprucht wer­den kann,

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