Maß­nah­men zur Energiesicherheit

Die Welt­kli­ma­kon­fe­renz der Ver­ein­ten Natio­nen wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Am 17. und 18. Novem­ber 2015 hat in Paris ein Minis­ter­tref­fen der Inter­na­tio­na­len Ener­gie­agen­tur (IEA) statt­ge­fun­den, bei der u.a. die Zusam­men­ar­beit im Bereich der Ener­gie­ver­sor­gungs­si­cher­heit ein The­ma war.

Maß­nah­men zur Energiesicherheit

Zur mit­tel­fris­ti­gen ener­gie­po­li­ti­schen Aus­rich­tung der IEA dient die jedes zwei­te Jahr statt­fin­den­den Kon­fe­renz. Die IEA (Inter­na­tio­nal Ener­gy Agen­cy) gilt als Ver­ei­ni­gung der Ener­gie ver­brau­chen­den Indus­trie­län­der und ist eine eigen­stän­di­ge Ein­rich­tung inner­halb der OECD. Mit Blick auf die UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Paris vom 30. Novem­ber bis 11. Dezem­ber 2015 dien­te die Kon­fe­renz unter dem The­ma „Inno­va­ti­on for a clean, secu­re ener­gy future“ der Dis­kus­si­on über die zen­tra­le Rol­le inno­va­ti­ver Ener­gie­tech­no­lo­gien für die glo­ba­le Ener­gie­wen­de. Dabei haben vor Allem die Ener­gie­ver­sor­gungs­si­cher­heit, die Ener­gie­sta­tis­tik und ener­gie­po­li­ti­scher Ana­ly­sen im Vor­der­grund gestan­den. Aber auch der wei­te­re Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien und die Stär­kung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz blie­ben nicht außen vor. Im Vor­feld der Kon­fe­renz hat der die Bun­des­re­pu­blik ver­tre­ten­de Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie betont, dass dem Kli­ma­wan­del nur Ein­halt gebo­ten wer­den kann, wenn die Ener­gie­wen­de glo­bal stattfindet.

Im Bewusst­sein des gro­ßen Ziels (das sich auch Deutsch­land ver­schrie­ben hat), bis zum Jahr 2050 die glo­ba­le Erwär­mung auf 2 Grad Cel­si­us zu mini­mie­ren, ist es unaus­weich­lich, dass mit dem wei­te­ren Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien und den damit ver­bun­de­nen Fluk­tua­tio­nen bei der Ener­gie­er­zeu­gung, die Mög­lich­keit der Ener­gie­spei­che­rung immer wich­ti­ger wird. Damit wird die Ener­gie­ver­sor­gung trotz Schwan­kun­gen in der Strom­erzeu­gung zuver­läs­sig sichergestellt.

Fol­ge­rich­tig hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie im Rah­men des 6. Ener­gie­for­schungs­pro­gramms die For­schung und Ent­wick­lung von Ener­gie­spei­chern geför­dert. Dar­über hin­aus för­dert die KfW seit Mai 2013 die Instal­la­ti­on von Bat­te­rie­spei­chern. Nicht nur bei der glo­ba­len Gewin­nung von Erneu­er­ba­ren Ener­gien, son­dern auch bei der klei­nen pri­va­ten Ener­gie­ge­win­nungs­an­la­ge ist ein Ener­gie­spei­cher sinn­voll. So kann z.B. der Pri­vat­haus­halt mit der Spei­che­rung der Ener­gie durch eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge vom Stron­netz unab­hän­gig wer­den. Denn man ver­baucht zu gege­be­ner Zeit sei­nen selbst pro­du­zier­ten­Strom, anstatt auf das öffent­li­che Strom­netz zurüc­grei­fen zu müssen. 

Wei­te­re – augen­zwin­kernd erzähl­te – Ein­satz­mög­lich­kei­ten sind hier zu entdecken:

https://www.youtube.com/watch?v=Fs_JLVxztMQ

https://www.youtube.com/watch?v=CdPc7dgvXcQ