Fol­gen des Kli­ma­wan­dels absichern

Der Kli­ma­wan­del – ver­ur­sacht durch den Aus­stoß von enor­men Men­gen an Treib­haus­ga­sen – ist nicht mehr von der Hand zu wei­sen. Extre­me Wet­ter­ver­hält­nis­se sind die Fol­ge: Von unge­wöhn­lich star­ken Regen­fäl­len bis zu lang anhal­ten­den Dür­re­pe­ri­oden mit ste­tig stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren sind gera­de Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­der immer häu­fi­ger betrof­fen. Daher wer­den gro­ße Anstren­gun­gen unter­nom­men, den Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen zu mini­mie­ren und damit den Kli­ma­schutz voranzutreiben.

Fol­gen des Kli­ma­wan­dels absichern

So ist der Kli­ma­schutz auch ein gro­ßes The­ma bei dem G7-Gip­fel in Elmau. Beson­ders wird auf das Errei­chen des Zwei-Grad-Ziels des Welt­kli­ma­ra­tes Wert gelegt und bera­ten, wie die­ses Ziel rea­li­siert wer­den kann. So soll auf den Abschluss eines Kli­ma­ab­kom­mens auf dem Kli­ma­gip­fel in Paris im Dezem­ber die­sen Jah­res hin­ge­ar­bei­tet werden.

Da der Kli­ma­wan­del aber nicht erst in der Zukunft statt­fin­det, son­dern bereits in vol­lem Gang ist, beschrän­ken sich die ange­streb­ten Maß­nah­men nicht nur auf die Ver­rin­ge­rung der Treib­haus­ga­se son­dern haben auch die Scha­dens­be­gren­zung im Focus bei den durch den Kli­ma­wan­del ver­ur­sach­ten extre­men Wet­ter­ereig­nis­sen und Fol­gen für die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rung. Im Rah­men eines Kli­ma­ri­si­ko­ma­nage­ments wer­den betrof­fe­ne Län­der und Regio­nen nicht nur bei der Risi­ko­ana­ly­se in Bezug auf den Kli­ma­wan­del unter­stützt, son­dern erhal­ten auch Hil­fe bei der Mini­mie­rung oder Ver­mei­dung die­ser Risi­ken. Tre­ten trotz die­ser vor­beu­gen­den Maß­nah­men extre­me Wet­ter­la­gen auf, sol­len die dadurch in ihrer Exis­tenz bedroh­ten Men­schen den Scha­den nicht allein tra­gen müssen. 

https://youtu.be/cAzvjC-9g6g

Eine Mög­lich­keit bie­tet dabei die Kli­ma­ri­si­ko­ver­si­che­rung: Gera­de in Afri­ka sind Dür­ren eine gro­ße Bedro­hung, die sich durch den Kli­ma­wan­del noch ver­stär­ken wird. So ist z.B. mit Hil­fe Deutsch­lands in Afri­ka die ARC Insuran­ce Com­pa­ny Ltd. gegrün­det wor­den, die die­ses Risi­ko „Dür­re“ absi­chern. Die­se Ver­si­che­rung kann jedes afri­ka­ni­sche Land abschlie­ßen, das ein Mit­glied­staat der Afri­ka­ni­schen Uni­on ist. Kommt es durch den Kli­ma­wan­del dort zu einer Dür­re­pe­ri­ode, finan­ziert die ARC Insuran­ce Com­pa­ny Ltd. ein vor­her fest­ge­leg­tes Dür­re-Not­fall­pro­gramm. Die­se Ver­si­che­rung kommt letz­ten Endes dem durch eine Dür­re und der dadurch ent­fal­le­nen Ern­te in sei­ner Exis­tenz bedroh­ten Klein­bau­ern zugu­te. Die wirt­schaft­li­chen Fol­gen wer­den gemin­dert bzw. auf­ge­fan­gen. Ver­gleich­ba­re Ver­si­che­run­gen sol­len zukünf­tig eben­falls bei Über­schwem­mun­gen ange­bo­ten werden.