Entsorgung von Energiesparlampen

Aus “Umweltschutz­grün­den” wer­den wir zukün­ftig mehr “Energies­par­lam­p­en” ein­set­zen müssen. Prob­lema­tisch ist dabei jedoch, dass die als Ersatz fungieren­den “Energies­par­lam­p­en” (Kom­pak­tleucht­stof­flam­p­en) Queck­sil­ber enthal­ten, wenn auch in gerin­gen Men­gen. Natür­lich gibt es auch hier­für wieder EU-weit ein­heitliche Gren­zw­erte: so dür­fen Kom­patleucht­stof­flam­p­en (“Energies­par­lam­p­en”) bis zu 5 mg Queck­sil­ber pro Lampe enthal­ten, stabför­mige Leucht­stof­flam­p­en (“Neon­röhren”) je nach Typ zwis­chen 5 und 10 mg.

Entsorgung von Energiesparlampen

Da Queck­sil­ber sowohl umwelt- wie auch gesund­heitss­chädi­gend ist, dür­fen Energies­par­lam­p­en nicht in den Haus­müll oder in den Glas­con­tain­er entsorgt wer­den, sie unter­liegen vielmehr den Anforderun­gen des Elek­tro- und Elek­tron­ikgerätege­set­zes und müssen daher über die speziellen Sam­mel­be­häl­ter auf Recy­clinghöfen oder im Han­del entsorgt wer­den. Immer­hin: Die Rück­gabe bei den kom­mu­nalen Sam­mel­stelle ist zumin­d­est für Pri­vat­per­so­n­en kosten­los.

Und, ach ja: geht eine Lampe zu Bruch, set­zt dies das Queck­sil­ber frei. Wollen Sie dies ver­hin­dern, müssen Sie halt ein Mod­ell mit Split­ter­schutz erwer­ben oder aber ein Mod­ell, das statt reinem Queck­sil­ber Amal­gam ein­set­zt, in dem das Queck­sil­ber bei Bruch gebun­den bleibt. Umweltschutz ist halt ein­fach, Gesund­heitss­chutz etwas teur­er… Die Bruchreste dür­fen natür­lich eben­falls nicht über den Haus­müll entsorgt wer­den.

Der genaue Queck­sil­berge­halt ein­er Leucht­stof­flampe muss übri­gens erst ab dem 1. Sep­tem­ber 2010 auf der Lam­p­en­ver­pack­ung angegeben wer­den.