Begrenzung der Treibhausgase

Zur Zeit wird in Paris über einen Nach­fol­gev­er­trag für das Kyoto-Pro­tokoll entsch­ieden, in dem bes­timmte Ziele zum Schutz des Kli­mas fest­gelegt wer­den sollen.

Begrenzung der Treibhausgase

Die 21. Ver­tragsstaatenkon­ferenz der Kli­marah­menkon­ven­tion (COP21 “Con­fer­ence of the Par­ties”) find­et vom 30. Novem­ber bis zum 11. Dezem­ber 2015 in Paris statt. Gle­ichzeit­ig mit der jährlich stat­tfind­en­den UN-Kli­makon­ferenz find­et seit 2005 auch eine Zusam­menkun­ft der Mit­glieder der Ver­tragsstaat­en des Kyoto-Pro­tokolls (11. Ver­tragsstaatenkon­ferenz) statt. Mit der Ver­ab­schiedung des Kyoto-Pro­tokolls 1997 haben sich alle Indus­trielän­der verpflichtet, den Ausstoß von Treib­haus­gasen zu min­imieren. Erst 2005 ist das Kyoto-Pro­tokoll in Kraft getreten. Nun soll in Paris eine neue Kli­maschutz-Vere­in­barung ver­ab­schiedet wer­den.

Nach den beim Kli­masekre­tari­at ein­gere­icht­en Kli­mazie­len einzel­ner Län­der (bis Okto­ber 2015 ins­ge­samt 146 Staat­en) gibt es eine Verbesserung im Ver­gle­ich zu den Selb­stverpflich­tun­gen nach dem Kyoto-Pro­tokoll von 1997. 87 Prozent der gesamten Treib­haus­gase­mis­sio­nen verur­sachen diese Län­der. Auch wenn die Kli­maschutzziele der Län­der sich pos­i­tiv auf die Erder­wär­mung auswirken wer­den, ist das große Ziel — bis zum Ende des Jahrhun­derts die Erder­wär­mung auf zwei Grad Cel­sius zu begren­zen — nach Mei­n­ung viel­er Experten nur noch mit extremen Anstren­gun­gen seit­ens der Staat­en zu erre­ichen.

Aber der Kli­mawan­del bet­rifft nicht nur alle Staat­en und Län­der, son­dern hat auch Auswirkun­gen auf jeden Einzel­nen: Folge der Erder­wär­mung sind z. B. wärmere Win­ter ohne jeglichen Schnee auf­grund von ver­schobe­nen Kli­ma­zo­nen. Gle­ichzeit­ig ver­schieben sich die Leben­sräume von Tieren und Pflanzen. Immer häu­figer auftre­tende Extremwet­ter­ereignisse kön­nen nicht nur Gebäu­den, son­dern auch den Men­schen zu schaf­fen machen. Dass jed­er Einzelne einen Beitrag zum Kli­maschutz leis­ten kann, verdeut­licht die Berlin­er Stadtreini­gung z. B. durch Alt­glas­sam­mel­be­häl­ter in Form eines Iglus.

Sys­tem­a­tis­che Abfall­tren­nung und Recy­cling spart Energie und min­imiert die Treib­haus­gase­mis­sio­nen (403.000 t einges­partes CO2 allein jährlich in Berlin).